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Suppenfasten

2,8 Minuten LesezeitVeröffentlicht am: 29. September 2022Von Kategorien: Unkategorisiert

Für Menschen mit empfindlichem Magen-Darm-Trakt und diejenigen, welche die bisher in dieser Reihe vorgestellten Fastenarten weniger gut vertragen, ist diese modifizierte Fastenart besonders geeignet. Generell kann das Fasten mit Suppen unabhängig vom individuellen Stoffwechseltyp und der Verdauungskraft durchgeführt werden. Da es beim Suppenfasten, im Unterschied zu den anderen Fastenarten sogar etwas Warmes zu „essen“ gibt, bietet es sich auch für die kalten Jahreszeiten an. In den Suppen sind idealerweise Kartoffeln und verschiedene Gemüsesorten enthalten, so dass es zu einer hohen Mineralstoffaufnahme kommt. 

Suppenfasten, wie auch die anderen Fastenarten, sind ideal für den Einstieg in einen neuen Lebensstil. Außerdem haben speziell die Gemüsesuppen den Vorteil, dass sie satt machen und die Leistungsfähigkeit erhalten bleibt. So eignet sich diese Fastenart besonders zur Durchführung im Arbeitsalltag, wenn nicht extra Urlaub genommen werden kann.  

Auch beim Suppenfasten wird auf Genussmittel verzichtet. Bewegung, Entspannung, Meditationen, Leberwickel sowie Darmentleerungen sind fester Bestandteil und ebenfalls ist eine Vorbereitungswoche sinnvoll. Zudem gehören ein bis zwei Vorfastentag/e sowie das Fastenbrechen zum Programm. Für die Durchführung zu Hause bietet sich eine 10-tägige Kur (inklusive zwei Vorfastentagen und zwei Aufbautagen) an. Bei gutem Gesundheitszustand und ärztlichem OK, kann die Kur ausgedehnt werden. Der generelle Ablauf der reinen Fastentage sieht wie folgt aus:  

  • Morgens: Hafersuppe oder Fruchtsuppe 
  • Mittags: 1-2 Teller Gemüsesuppe (Kombination aus wenig Kartoffeln und viel Gemüse) 
  • Abends: 1-2 Teller Gemüsesuppe (Kombination aus wenig Kartoffeln und viel Gemüse) 

Die Suppen werden vor dem Verzehr mit vielen frischen Kräutern garniert. Zudem ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme durch ungesüßte Kräutertees und Mineralwasser, wie bei allen Fastenarten, wichtig. Täglich kann 250 ml frisch gepresster Saft oder ein frisch zubereiteter Smoothie jeweils aus Obst, Gemüse und Kräutern den Fastenalltag ergänzen. Die Suppen, sollten möglichst selbst gekocht sein, da Dosen- oder Tütensuppen meist zu viel Salz, Zucker und Konservierungsstoffe enthalten. Für eine zeitsparendere Durchführung können die Suppen in größeren Mengen vorgekocht und bis zu drei Tage im Kühlschrank oder darüber hinaus portionsweise tiefgefroren bereitgehalten werden.  

Kreislaufprobleme kommen beim Suppenfasten im Vergleich zu den anderen Fastenarten, eher selten vor. Sollte es dennoch zu einem niedrigen Blutdruck und Kreislaufproblemen kommen, kann ein Teelöffel Honig in den Tee gerührt Abhilfe schaffen.  

Fazit: 

Das Suppenfasten ist die schonendste Fastenvariante und auch mit dem Berufsalltag vereinbar. Die „Fastenmahlzeiten“ können sehr gut bereits auch in den Wochen zuvor vorbereitet und eingefroren werden. Gerade für empfindsamere Charaktere und auch bei niedrigem Normalgewicht, kann dies die optimale Fastenvariante sein.  


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Quellen: 

  • Ralf Moll, 2007, Individuell entsäuern 
  • Ralf Moll, 2022, Suppenfasten nach Moll, 4. Aufl. TRIAS Verlag in Georg Thieme Verlag AG 

Bild: von M.studio / stock.adobe 


Bisher erschienen in dieser Reihe: 

Ankündigung: Das große Fasten Spezial 

Klassisches Heilfasten – Buchinger Fasten 

Saft-, Basen- & Früchtefasten 

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Fasten Spezial: Was steckt hinter einer Scheinfastenkur?