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Anti-Aging durch Antioxidantien

1.8 Minuten LesezeitVeröffentlicht am: 23. September 2021Von Kategorien: Unkategorisiert

Antioxidantien verhindern oder verlangsamen durch freie Radikale (ROS) ausgelösten oxidativen Stress im Körper. ROS entstehen zum einen natürlicherweise im Körper und zum anderen durch die Zufuhr von z.B. Stress, Zigarettenrauch, Luftschadstoffen, UV- und Röntgenstrahlen sowie manchen Medikamenten. Im Übermaß führt oxidativer Stress in letzter Konsequenz u.a. zu Zelltod ist besonders schädlich fürs Gehirn und treibender Faktor des Alterns.

Im logischen Umkehrschluss verhindern bzw. verlangsamen Antioxidantien mit Ihrem Wirkungsspektrum u.a. vorzeitiges Altern und tragen zum Erhalt eines fitten und leistungsfähigen Gehirns bei.

Auf natürliche Weise entstehende freie Radikale sind u.a. Abfallprodukte beim Glukoseabbau mittels Sauerstoff zur Energiegewinnung. Da das Gehirn ein Fünftel der gesamten Glukose und des Sauerstoffs verbraucht ist es die größte Quelle für die ROS-Produktion. Zudem ist die gesamte Gehirnstruktur, durch u.a. einem hohen Gehalt an Fettsäuren, Eisen und Ascorbat besonders prooxidativ. So können gerade hier Antioxidantien, vor allem in Form von Vitamin E, das Gehirn vor Schäden und vorzeitigen Leistungseinbußen schützen. Eine prospektive Kohortenstudie zeigte sogar, dass eine Aufnahme Vitamin-E-reicher Lebensmittel, das langfristige Risiko von Demenz und dem Auftreten der Alzheimerkrankheit moderat reduziert.

Die durch äußere Einflüsse gebildeten ROS wie z.B. bei der lichtbedingten Hautalterung durch übermäßige und schockartige Sonnenexposition, schädigen durch Oxidation Fette, Proteine und DNA-Bausteine in den unterschiedlichen Hautschichten. Die Haut verliert an Elastizität, wird trockener und die Faltenbildung wird begünstigt. Auch hier ist eine Schutzwirkung vor Hautalterung von speziell mit Antioxidantien, wie Vitamin C und E, Glutathion, Thioredoxin und Liponsäure, angereicherten Hautcremes belegt. Auch für eine entsprechende Schutzwirkung durch aufgenommene Antioxidantien gibt es Hinweise.

Fazit:

Eine antioxidantienreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse ist immer empfehlenswert, hier sind Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, (Pro-)Vitamin A und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe in einer von der Natur sinnvoll aufeinander abgestimmten Kombination vorhanden. Warum bei einer zusätzlichen Supplementation von Antioxidantien abzuklären ist, ob ein zusätzlicher antioxidativer Schutz benötigt wird oder dieser evtl. sogar schaden könnte erfahren Sie im ausführlichen Artikel »

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