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Magnesiumpräparate im Vergleich

2.2 Minuten LesezeitVeröffentlicht am: 7. Oktober 2021Von Kategorien: Unkategorisiert

Das lebenswichtige Mineral Magnesium (Mg) ist an über 600 enzymatischen Stoffwechselvorgängen beteiligt. An welcher Stelle im Verdauungstrakt Mg in welcher Zeitspanne in den Blutkreislauf und von dort aus weiter in die Zielorgane/-gewebe aufgenommen wird, hängt unter anderem von seinem Bindungspartner ab. Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt, Medikamenteneinnahme sowie ein hoher Stresslevel können die Aufnahme erheblich beeinträchtigen. 

Magnesiumpräparate versprechen Magnesiumdefizite zu begleichen und leere Speicher aufzufüllen. Wahrscheinlich stellen Sie sich nun die Frage welches Präparat, welche Magnesiumverbindung oder vielleicht sogar, welches Kombinationspräparat verschiedener Verbindungen eignet sich für welche Personengruppe?   

Der gesunde Verbraucher profitiert von einer Magnesiumsupplementation vor allem präventiv (vorbeugend) um langfristig gesund zu bleiben. Hier eignet sich ein Kombipräparat, bei welchem sich die Magnesiumaufnahme entlang des Verdauungstraktes verteilt. Optimalerweise enthält dieses Präparat Vitamin D, welches die Magnesiumaufnahme zusätzlich fördert. Verbindungen wie: TriMg-Dicitrat, Mg-Citrat, Mg-Oxid, Mg-Glycinat, Mg-Malat und Mg-Carbonat sollten darin enthalten sein. 

Mg ist u.a. für die Muskelkontraktion mit verantwortlich, welche bei einem Mangel gestört ist und zu Muskelkrämpfen führen kann. Auch ist es an der Proteinsynthese und somit am Muskelwachstum beteiligt. Dies macht das Mineral für Sportler höchst interessant. Hier eigenen sich Kombipräparate, welche zum einen den Blutfluss in den Gefäßen steigern wie Mg-Arginat und die zum anderen die Regeneration unterstützen wie Mg-Alphaketoglutarat, Mg-Fumarat, Mg-Succinat, Mg-Orotat sowie Mg-ZMK. 

Auch die reibungslose Nervenfunktion und Energiegewinnung ist von ausreichend Magnesium abhängig. Defizite können sich direkt in überschießenden Stressreaktionen und Erschöpfung bemerkbar machen. Zudem verstärkt die körpereigene Ausschüttung von Kortison als Reaktion auf langanhaltenden Stress, die Magnesiumausscheidung über den Urin. Zur Stabilisierung und Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit eignet sich besonders die Magnesiumverbindung L-Threonat, welche die Blut-Hirn-Schranke durchdringen, der Alzheimer-Demenz vorbeugen und beginnende Gedächtnisschwäche ausgleichen kann. Um weiterhin Erschöpfung und Müdigkeit entgegenzuwirken eignet sich Mg-Malat.  

Und gang wichtig: Magnesium ist ein entscheidender Kofaktor für die Verstoffwechselung von Vitamin D. Ohne Mg ist der gesamte Vitamin D – Stoffwechsel nicht funktionsfähig (siehe auch: Vitamin D Cofaktor Magnesium bei der SonnenAllianz) 

Fazit: 

Die richtige Wahl des Magnesiumpräparates und dessen Dosierung ist von persönlichen Faktoren, wie z.B. Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme und gewünschter Zielsetzung welche mit den unterschiedlichen Bindungspartnern erreicht werden kann abhängig. Generell empfiehlt es sich zur besseren Aufnahme in den Körper, die gewünschte Tagesdosis auf drei Einnahmen am Tag zu verteilen, welche unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen kann.    

Klicken Sie hier um eitere Einsatzgebiete von Magnesium und seinen Verbindungen zu erfahren!    

Foto von Anna Shvets von Pexels 

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